First Responder - Rückenschild
First Responder - Nachtaufnahme

Aufgaben und Hintergründe von First Responder

First Responder  =   Helfer vor Ort

Dieses Video vom DRK Reihen zeigt anschaulich, wie First Responder oder Helfer vor Ort funktioniert:

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Vielen Dank an die Kollegen vom DRK Reihen!



16.04.10 11:00 offizieller Start First-Responder-Projekt Augst

Ziel einer First-Responder-Gruppe ist es, bei medizinischen Notfällen das therapiefreie Intervall (bis zum Eintreffen qualifizierter Hilfe) zu verkürzen. Unsere ehrenamtlichen Helfer werden dazu parallel zum Notarzt und Rettungswagen durch die Leitstelle Montabaur alarmiert. Der Einsatz von First-Respondern hat dabei keine Auswirkungen auf den Ablauf des eigentlichen Rettungsdiensteinsatzes gemäß Rettungsdienstgesetz RLP; er stellt eine Ergänzung dar. Die Augst-Gemeinden liegen am äußersten Rand der Rettungswachenbereiche Bad Ems (primär zuständig), Höhr-Grenzhausen und Montabaur, mit entsprechenden Anfahrtszeiten. Wir versuchen innerhalb von wenigen Minuten nach Alarm einen unserer ausgebildeten Helfer aus der jeweils betroffenen Gemeinde am Notfallort zu haben.

Derzeit ist in jeder Gemeinde mindestens einen ehrenamtlichen Helfer mit Rettungsdienstausbildung und Einsatzerfahrung in Zufallsbereitschaft eingebunden. Insgesamt sind 8 First-Responder aktiv. Die Helfer werden von uns mit einer kompletten Notfallausrüstung, die im privaten PKW vorgehalten wird, und Funkmeldeempfänger ausgestattet.
Zwei First Responder haben ein Einsatzfahrzeug des Ortsvereins vor der Haustür stehen.


Seit dem Bestehen der Gruppe wurden wir bisher zu 988 Notfalleinsätzen alarmiert (Stand 06.07.2016).


Ausrüstung


Weitere Infos zur Ausstattung des First Responder Einsatzfahrzeugs finden Sie hier
Download: Inhaltsverzeichnis Rucksack


Hintergrund

Besonderes Augenmerk liegt auf Herz-Kreislauf-Notfällen: Herzinfarkt - "plötzlicher Herztod" ist eine der häufigsten Todesursachen.

In etwa 75-85% der Fälle liegt dem plötzlichen Herztod eine Kammertachykardie/Herzkammerflimmern zugrunde. Das Herzkammerflimmern führt unbehandelt unwiderruflich innerhalb von ca. 10 Minuten zum Tode.
Die Defibrillation (Elektroschock) ist die einzige erfolgversprechende Therapie des Kammerflimmerns. Je früher sie durchgeführt wird, umso höher sind die Erfolgschancen. Jede Minute ohne Defibrillation verringert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederbelebung um ca. 10 %. Anders formuliert: nach ca. 10 Minuten Herzkammerflimmern geht die Überlebenswahrscheinlichkeit gegen 0.

Unser Anspruch ist es daher, in jeder der vier Gemeinden mindestens einen First Responder zu haben , der über einen komplettem Notfallrucksack mit automatischem externen Defibrillator (AED-Gerät) verfügt, der von jedem unserer Helfer eingesetzt werden darf.



Statistik/Zahlen

2010 sind wir in 36 Wochen 91 Notfalleinsätze gefahren; das sind statisitsch rund 2,5 Einsätze pro Woche.
In 2011 waren es 165 Einsätze; das sind rund 3,2 Einsätze pro Woche  -  eine Steigerung um 28% gegenüber 2010!
2012 wurden wir 145 mal alarmiert; 2013 waren es 173 Einsätze; 2014 waren es 161;
2015 sind wir 170 mal zu Notfalleinsätzen alarmiert worden.
Und der erste Einsatz 2016 ließ nicht lange auf sich warten: am 01.01.2016 um 20:12: "Notfalleinatz für den First Responder Augst".

Seit dem Bestehen der Gruppe sind das bisher 988 Notfalleinsätze (Stand 06.07.2016).

Bei den meisten Einsätzen (über 66%) sind unsere First Responder bereits innerhalb von 2-5 Minuten nach der Alarmierung vor Ort.
Der Zeitvorteil vor dem Eintreffen des ersten Rettungsdienstfahrzeug (Rettungswagen oder Notarzt) liegt in 80% über 5 Minuten; in rund 22% sogar bei 10 Minuten und mehr. Bei Schnee und Glatteis waren es auch schon mal 26 Minuten.

Diese Zahlen und kleine Briefe wie diese bestätigen uns in unserer Arbeit und stärken unsere Motivation:





Downloads / Links


 
Download Flyer (9,8MB)
           




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Info-Videos






Kontakt



Unterkunft:
Augst Halle
Westerwaldstraße
56335 Neuhäusel

Postanschrift:
DRK Ortsverein Augst e.V.
Triftstraße 6
56337 Eitelborn

Telefon:  02620 - 95 19 433
Telefax:  02620 - 95 19 434
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Einsatzgebiet

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