SEG - ELW
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Schnelleinsatzgruppe - SEG


von links nach rechts: 6/17-1, 6/86-1, SEG-Geräteanhänger, 6/11-1, 6/17-2

Schnell-Einsatz-Gruppe Augst

Wir gehören als Teileinheit zur SEG06 - Wachenbereich Höhr-Grenzhausen und stellen 4 Fahrzeuge:
RTW 06/86-1, PKW 6/17-2 als Zugfahrzeuge für unseren SEG-Geräteanhänger und ELW 06/11-1.
Im SEG-Geräteanhänger ist Material für die Erstversorgung von 10 Patienten (2 "rot", 3 "gelb", 5 "grün") verlastet.
(siehe "Material")
Dazu kommen bis zu 8 voll ausgestattete First Responder Notfallrucksäcke mit Sauerstoffgeräten und 6 AEDs.

Unser 2. PKW/KdoW 6/17-1 steht unserem Verbandführer als Einsatzfahrzeug für die Führungsgruppe SEG Westerwald zur Verfügung.

Aufgabe einer SEG-S sind:
- Erstversorgung von Verletzten/Erkrankten (z.B. an Patientenablagen)
- Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes: 3 SEG-S, 1 SEG-B, 1 Modul "Führung" = 1 BHP50 (gem. HiK-Konzept 2.0)
- qualifizierte Transportaufgaben

Unser Einsatzleitwagen (ELW1) 06/11-1 kann aber auch als separates Modul "Führung" eingesetzt werden.
Er wird dann mit 4 Helfern besetzt: 1 Zugführer, 1 Zugtruppführer und 2 Führungsassistenen (nach Möglichkeit Gruppenführer)
Der Ortsverein Augst verfügt über entsprechende Führungskräfte.

Das Modul "Führung" kann als Unterabschnittsleitung zur Unterstützung der Führungssgruppe oder der Abschnittsleitung Gesundheit eingesetzt werden.

Schnell-Einsatz-Gruppe Westerwald

Die 15 Ortsvereine des DRK Kreisverband Westerwald beteiligen sich am Katastrophenschutz des Landkreises Westerwald mit sogenannten „Schnell-Einsatz-Gruppen“ (SEG´en). Für jeden der 6 der 8 Rettungswachenbereich in Landkreis wurde eine SEG-S (Sanitätsdienst) aufgestellt:

SEG 01 - Montabaur (Montabaur, Nentershausen, Wirges, Daubach)
SEG 04 - Hachenburg (Hachenburg, Bad Marienberg)
SEG 05 - Herschbach (Herschbach, Selters, Siershahn)
SEG 06 - Höhr-Grenzhausen (Augst, Kannenbäckerland)
SEG 07 - Rennerod (Rennerod, Höhn)
SEG 08 - Westerburg (Westerburg, Langenhahn, Meudt)

Die Wachenbereiche 02 (NEF Montabaur) und 03 (Bad Marienberg) haben keine eigene SEG.
Derzeit sind für die SEG Westerwald 2 Gerätewagen-Sanitätsdienst - GW-San (LKW 7,5 to) in Wirges und Westerburg stationiert.

   
GW-San Wirges 01/60-1                                               GW-San Westerburg 08/60-1


Zusammen führen diese LKW Material für einen sogenannten Behandlungsplatz 50 (BHP50) mit, in dem 50 Patienten pro Stunde behandelt und transportfähig gemacht werden können. Das Material ist für 2 Durchläufe vorhanden.



Übung Seniorenheim Ransbach-Baumbach:  Teil des BHP50



Zusätzlich gibt es eine Zentrale SEG-B (Betreuung) mit angegliederter SEG-V (Verpflegung) mit Standort in Langenhahn.
Zusammen ergeben alle Einheiten SEG-S, SEG-B und die SEG-V die Einsatzeinheit "SEG-Westerwald"

Diese Einheiten kommen bei Schadens-, und Betreuungslagen zum Einsatz, bei denen der öffentlich rechtliche Rettungsdienst überlastet ist. Um auch im Großschadensfall eine fachgerechte Versorgung der Patienten gewährleisten zu können, haben unsere Helfer als mindestqualifikation die Helfergrundausbildung und die Fachdienstausbildung zum "Sanitäter" absolviert. Sehr viele Helfer haben darüberhinaus eine Ausbildung im Rettungsdienst (Notfallsanitäter, Rettungsassistent oder Rettungssanitäter) und sind regelmäßig im Rettungsdienst aktiv. Ein Großteil unserer SEG-Helfer sind mit Funkmeldeempfängern ("Piepsern") ausgestattet und werden durch die Integrierte Leitstelle Montabaur alarmiert. Zusätzlich werden wir über Groupalarm per SMS alarmiert.

Das Land Rheinland Pfalz hat 2008 zusammen mit den Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (HiK) eine neue, landeseinheitliche Katastrophenschutzstruktur erarbeitet.

Dieses Katastrophenschutzkonzept HiK 2.0 gliedert sich in 4 Module:

bisheriges Konzept seit 2008:


Nach nunmehr 10 Jahren hat man das Konzept überarbeitet und angepasst.
So hat man u.a. die SEG-S aufgeteilt in eine "SEG-Transport" und eine "SEG-Behandlung".
Auch im Betreuungsdienst ist zukünftig eine "SEG-Unterkunft" und eine "SEG-Soziale Betreuung" vorgesehen.
Die SEG-V bleibt weitestgehend unverändert in Stärke 0/1/8/9

Mit den neuen Modulen kann viel flexibeler agiert und reagiert werden.

Die Auftrennung in Behandlungs- und Transportkomponente erhält die wertvollen Rettungsmittel zum Patiententransport.
Im alten Konzept wurden komplette SEG-S Einheiten z.B. zur Erstversorgung oder im Behandlungsplatz eingesetzt.
Das Material aus den Rettungsmitteln wurde dort komplett verplant, so dass diese Fahrzeuge nicht mehr zum Transport zur Verfügung standen.
Eine SEG-Behandlung soll künftig 15 Patienten pro Stunde (2 Durchgänge) autonom Erstversorgen können.
Die SEG-Transport soll zwischen 3 und 5 Patienten der Sichtungskategorie rot, gelb und grün transportieren können.

Das neue HiK-Konzept 3.0 wurde in der finalen Version Ende Februar 2019 gedruckt und veröffentlicht.
Die Umsetzung wird im Westerwaldkreis noch einige Zeit in Anspruck nehmen, da Fahrzeuge wie z.B. die KdoW für die Arzt-Trupps der SEG-Transport und MTF der SEG-Behandlung im alten Konzept nicht vorgesehen waren und dementsprechend in den nächsten Jahren beschafft werden müssen.






Der Behandlungsplatz 50 wird künftig geblidet aus:
1 Führuntgstrupp
3 SEG-Behandlung
3 Arzttrupps (aus SEG-Transport herausgelöst)
1 SEG soziale Betreuung
1 BHP 50 ZELK (Zentrale Einrichtung Landesvorhaltung Katastrophenschutz)
Gesamtstärke:   4/8/40/52




Kontakt



Unterkunft:
Augst Halle
Westerwaldstraße
56335 Neuhäusel

Postanschrift:
DRK Ortsverein Augst e.V.
Triftstraße 6
56337 Eitelborn

Telefon:  02620 - 95 19 433
Telefax:  02620 - 95 19 434
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Einsatzgebiet

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