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14.09.2018


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Der corpuls1 ist ein speziell für die Anforderungen von First-Responder, Krankentransport und Katastrophenschutz entwickelter Defibrillator und Patientenmonitor.

Das Gerät ist sehr kompakt und mit nur ca. 2,2 kg deutlich leichter als die bisher eingesetzten LifePak12 (ca. 10 kg), was insbesondere im First Responder Einsatz relevant ist: in der Regel schleppt ein Helfer die Ausrüstung alleine zum Patienten: Notfallrucksack, Defi/EKG, Absaugpumpe, evtl. zusätzlich Kindernotfallrucksack.

Alle für die Erstversorgung im Rahmen von First Responder relevanten Vitalparameter können mit dem C1 Patientenmonitor erfasst und überwacht werden:
SpO2 - Pulsoximetrie (Sauerstoffsättigung)
PP - Pulsfrequenz
EKG - 6-Kanal Ableitungen Einthoven I, II, III und Goldberg aVR, aVL, aVF
HF - Herzfrequenz

In unserer Konfiguration werden 3 Vitalparameter (HF, SpO2, PP) und 3 Kurven gleichzeitig angezeigt.

Diese Überwachungsfunktion ist für die Gabe der von den ärztlichen Leitern Rettungsdienst (ÄLRD) für Notfallsanitäter u. Rettungsassistenten im Rahmen der SOP's freigegebenen Notfallmedikamente ausreichend.

Das AED-Modul (Automatischer Externer Defibrillator) kann sowohl gemäß der ERC-Guidelines automatisch oder auch manuell defibrillieren. Zusätzlich unterstützt das Gerät die Cardio-Pulmonale-Reamination (CRP) durch ein zuschaltbares Metronom, dass die Druckfrequenz 120 pro Minute und das Druck/Beatmungsmuster 30:2 akustisch signalisiert.

Die bisher verwendeten Medtronic LifePak12 Geräte können zwar zusätzlich ein EKG ausdrucken und haben eine Herzschrittmacher-Funktion, aber die Klebe-Elektroden sind nicht mit den im Rettungsdienst und auf unseren Rettungswagen verwendeten Corpuls3 Geräten kompatibel. Daher mussten wir bisher bei Reanimationen doppelt kleben bzw. umkleben
(unsere QuickCombo LP12 Elektroden runter, CorPatch-Elektroden drauf).
Das Umkleben entfällt nun: es wird einfach umgesteckt...

Der Vorteil der Kompatibilität mit dem Rettungsdienst, das deutlich geringere Gewicht und die kompakte Bauweise sprechen für die Corpuls1 Geräte.


links LP12 ca. 10 kg   -   rechts C1 ca. 2,2 kg

Außerdem sind die LP12 mittlerweile etwas in die Jahre gekommen: die Geräte sind Baujahr 2006 und 2007
(bestehen aber jedes Jahr anstandslos die Sicherheits- und Messtechnischen Kontrollen gemäß Medizin-Produkte-Gesetz).
Die gebrauchen Corpuls1 sind erst 5 Jahre alt.
Weiterer Vorteil ist, dass die Geräte mit einer Adapterplatte in die Fahrzeughalterung des Corpuls3 passen, den wir auf unserem Rettungswagen vorhalten.
So können wir z.B. bei Wartung des C3 einen C1 einbauen und umgekehrt.
Auch das Verbauchsmaterial wie Defi-Elektroden, SpO2-Sensoren und die Lithium-Ionen-Batterien sind bei beiden Geräten identisch, was die Lagerhaltung erleichtert.

Auch zu erwähnen ist der Vorteil, dass am C1/C3 Einweg-SpO2-Klebesensoren für Kinder angeschlossen werden können.
Wir haben zwar spezielle Finger-Pulsoximeter für Kinder in unseren Kindernotfallrucksäcken, diese funktionieren aber leider nur sehr unzuverlässig.

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