Aktuelle Neuigkeiten

12.07.2018


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Der DRK Kreisverband stellt den Ortsvereinen 100.000 Euro – verteilt auf vier Jahre - für zusätzliche Ausrüstung im Katastrophenschutz zur Verfügung.
In der ersten Jahreshälfte wurden aus diesme Budget bereits mobile Zeltheizungen vom Kreisverband gefördert (50% der Anschaffungeskosten).
(siehe Bericht)

Die für alle Ortsvereine angeschafften "Trauma-Taschen" sind Bestandteil des Rheinland-Pfälzischen Ausstattungskonzeptes für Rettungswagen: "RTW Rheinland Pfalz 2018 V2.0".
Der Arbeitskreis Rettungsmittel Rheinland-Pfalz (AKRMRLP), dem alle Rettungsdienst betreibenden Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD), die Berufsfeuerwehr Trier und das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst an gehören, hat beschlossen, dass die speziell für die Versorgung von Trauma-Patienten benötigten Ausrüstungsgegenstände in der neuen, grünen "Trauma-Tasche" modular zusammen gepackt vorgehalten werden.


 

Trauma-Tasche RTW Rheinland Pfalz

In der Trauma-Tasche sind enthalten:
- chirurgisches Besteck RLP 2017 - Module "Basis" u. "Erweiterung"
- Thoraxdrainage-Set
- Thorax-Dekompressionsnadel
- Tourniquet (Extremitäten-Abbinder)
- Replantant-Set (Hand, Arm, Beim)
- Hämostyptika (ChitoSAM Gaze)
- Druckschnellverbände (Emergency-Bandage)
- Beckenimmobilisation (SAM Pelvic Sling S/M/L)
- Alu-Posterscheinen (Extremitätenschiene SAM Splint)
- Kältekompressen
- HWS-Immobilisationskragen Erw. u. Kinder (Stifneck select)


Zusätzlich wurde allen Ortsvereinen ein "Speedball" übergeben:
Gemäß dem rheinland-pfälzischen Einsatzkonzept LebEL ("lebensbedrohliche Einsatzlagen"), in dem u.a. Einsatzlagen wie Amokläufe und Terroranschläge zusammen gefasst werden, sollen auf allen Einsatzfahrzeugen "Speedball"-Pakete mit Spezial-Material zur Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzten vorgehalten werden.
Diese vom Militär (Bundeswehr) entwickelten Packs enthalten Material zur Erstversorgung von typischen Kriegsverletzungen, wie sie auch bei Terroranschlägen auftreten.

    
handliche Speedball-Tasche (24 x 30 x 8 cm)

Der Begriff "Speedball" stammt aus dem militärischen Sanitätsdienst und bezeichent ein Notfall-Set, dass speziell für die Versorgung eines Verwundeten mit Stich-, Schuß- und/oder Spregverletzungen unter Beschuß (Care under Fire) entwickelt wurde:
- Wendeltubus (Atemwegssicherung)
- Tourniquet (Extremitätenabbindung)
- ChestSeal (zum Luftdichten Verschluss von Ein- und Ausschußwunden)
- Thorax-Dekompressionsnadel
- Hämostyptika ChitoSAM Gaze (Blutungsstillung)
- Druckschnellverband (Emergency-Bandage od. Israeli-Bandag)
- Infusionsset (500ml Ringerlösung, Infusionssystem, Venenkatheter, Fixier-Pflaster, Desinfektion)
- Rettungsdecken zum Wärmeerhalt

Alles ist in einem wasserdichten Plastikbeutel gepackt und kann so im Gefecht auch gut zugeworfen werden.

Wir werden dieses Material auf unserem SEG-Rettungswagen 6/86-1 verlasten.
Ob der Ortsverein auf eigene Kosten "Speedballs" auch für die anderen Einsatzfahrzeuge anschafft, steht noch zur Diskussion. Die Kosten in Höhe von rund 200 € pro Set mit einer Laufzeit von 3 Jahren sind für den Ortsverein recht hoch. Es handelt sich um Spezialmaterial, dass im "normalen" Sanitäts- und Rettungsdienst i.d.R. nicht zum Einsatz kommt.

Kontakt



Unterkunft:
Augst Halle
Westerwaldstraße
56335 Neuhäusel

Postanschrift:
DRK Ortsverein Augst e.V.
Triftstraße 6
56337 Eitelborn

Telefon:  02620 - 95 19 433
Telefax:  02620 - 95 19 434
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