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22.01.2018


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Die "dynamischen Patientensimulation" wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) entwickelt um Großschadenslagen zu beüben.

Bei der dynamischen Patientensimulation wird in Echtzeit eine Lage durchgespielt und etwa alle 15 Minuten ein sogenannter Phasenwechsel durchgeführt:
das Spiel wird angehalten; die Bedingungsfelder in der jeweiligen Spielphase werden geöffnet und es wird kontrolliert, welche Maßnahmen durchgeführt wurden.
Je nachdem ob erforderliche Maßnahmen getroffen wurden oder nicht, verändert sich der Zustand des Patienten "dynamisch" in der nächsten Spielphase (bleibt gleich, verbessert oder verschlechtert sich ...).
Die Patienten werden durch DIN A3 Bögen dargestellt, bei denen die einzelnen Informationsfelder erst im Verlauf der Simulation geöffnet werden:



Bei der Versorgung der Patienten werden die Einsatzkräfte durch Timer-Uhren dargestellt; Maßnahmen binden die Helfer für bestimmte Zeiten. So dauert das Blutdruckmessen z.B. 1 Minute; eine Infusion legen 2 Minuten etc..
Das real vorhandene Einsatzmaterial (z.B. Notfallkoffer, Infusionen, Verbandmaterial, Beatmungsgeräte, EKG-Geräte) wird durch Materialaufkleber dargestellt. Es kann nur das verwendet werden, was auch als Materialaufkleber vorhanden ist. Ist zum Beispiel ein EKG-Gerät an einen Patienten angeschlossen, wird der EKG-Aufkleber auf die Patientenkarte geklebt; das Gerät steht nun nicht mehr zur Verfügung.






Die dynamische Patientensimulation bildet so die zur Verfügung stehende Personal- und Materialressourcen im zeitlichen Verlauf nach.
Durch die Phasenwechsel kann die Qualität der medizinischen Versorgung nachgebildet werden.

Beim heutigen "Vollspiel" spielen insgesamt 10 Helfer die Besatzungen von folgenden Einsatzmitteln:
1 First Responder PKW (2 Helfer)
3 Rettungswagen - RTW (2 Helfer)
1 Notarzt-Einsatzfahrzeug - NEF (2 Helfer)

fiktive Lage:
Bei einem Karnevalszug ist ein PKW in eine Personengruppe gefahren (der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug - keine Anzeichen für einen Terroranschlag !!!).
Erste Notrufe: beim Karnevalszug gab es einen Unfall; mehrere verletzte Personen ...
Die Leitstelle-Übung entsandte zunächst einen Rettungswagen (RTW) und alarmierte zusätzlich die First Responder Nentershausen, die mit 2 Helfern ausrückten und bereits wenige Minuten später als erste professionelle Helfer an der Einsatzstelle eintrafen.
Die beiden First Responder mussten nun erst einmal die Lage sichten und eine Rückmeldung an die Leitstelle-Übung geben:
Rückmeldung: insgesamt 12 Verletzte, zum Teil schwerverletzt; weitere Rettungsmittel werden benötigt ...
Bis zum Eintreffen des 1. RTW waren die First Responder auf sich alleine gestellt und mussten mit der Versorgung der Schwerverletzten beginnen.
Etwa 4 Minuten später traf der erste RTW ein ...
Danach ca. alle 3 Minuten weitere 2 RTW und das NEF ...

Nach insgesamt 4 Phasenwechseln wurde die Übung beendet.

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Einsatzgebiet

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